Skyline von Flensburg

Wichtige Begriffe und was sie bedeuten

Hier findest du eine Übersicht über wichtige Begriffe für den Übergang Schule Beruf - Abkürzungen und Fachworte, die immer wieder auftauchen.

KvJ (Kaufmännisches vorbereitendes Jahr)

Am RBZ HLA kann anstatt des Ausbildungsvorbereitenden Jahres (AvJ) ein kaufmännisches vorbereitendes Jahr (KvJ) besucht werden. Das KvJ wird ausschließlich am RBZ HLA angeboten und bereitet speziell auf den kaufmännischen Bereich vor.

Duale Ausbildung (auch: Betriebliche Ausbildung)

Die meisten Ausbildungen in Deutschland finden "dual" statt. Das bedeutet, dass im Ausbildungsbetrieb gelernt wird und parallel die Berufsschule besucht wird. Jedem Ausbildungsberuf ist eine Berufsschule zugeordnet. In den meisten Berufen findet der Berufsschulunterricht in Flensburg statt.

RBZ (Regionales Berufsbildungszentrum)

In Flensburg gibt es drei Regionale Berufsbildungszentren. Hier wird von vielen Ausbildungsberufen der Berufsschulunterricht durchgeführt. Zudem gibt es ein breit ausdifferenziertes Angebot an Bildungsgängen mit unterschiedlichen Zielsetzungen.

BvB (Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme)

In Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen werden Jugendliche und junge Erwachsene auf den Eintritt in den Ausbildungsmarkt vorbereitet. Ausgehend von ihren Fähigkeiten und Wünschen können sie sich in unterschiedlichen Berufsbereichen erproben. Sie erhalten dabei Unterstützung durch Bewerbungstraining, Stützunterricht und der Akquise von Praktikumsplätzen.

k-AvJ (Kooperatives Ausbildungvorbereitendes Jahr)

Das k-AvJ ist eine schulische Teilzeitmaßnahme der Eckener Schule in Kooperation mit Betrieben und der bequa. An zwei Tagen pro Woche findet Unterricht statt, und an den verbleibenden drei Tagen sind die Schülerinnen und Schüler in einem Betrieb im Praktikum.

FLEX-Klassen (Flexible Übergangsphase)

In Flexiblen Übergangsphasen können die Jahrgangsstufen 8 und 9 in maximal drei Jahren durchlaufen werden. Zielgruppe sind Schülerinnen und Schüler mit einem guten Leistungsstand aus Förderzentren sowie Schülerinnen und Schüler, deren Hauptschulabschluss gefährdet ist. Kern der Flexiblen Übergangsphase ist ein hoher Praxisanteil und eine intensive Berufsorientierung inkl. Coaching durch eine Fachkraft.

BvM (Berufsvorbereitende Maßnahme)

Die Berufsvorbereitenden Maßnahmen sind der berufsschulische Teil der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen, die bei einem freien Träger durchgeführt werden. Ziel der Lehrgänge ist die Verbesserung der beruflichen Bildungs- und Eingliederungschancen junger Menschen. Zudem erhalten sie die Möglichkeit, nachträglich einen Berufsschul- oder einen gleichwertigen Hauptschulabschluss zu erlangen.

Durch die Förderung beim Träger und die erreichbaren Abschlüsse können sich neue Perspektiven im Hinblick auf einen erfolgreichen Berufsstart ergeben.

BIZ (Berufsinformationszentrum)

Das BIZ ist das Informationsbüro der Agentur für Arbeit mit unterschiedlichen Medien zu Fragen und Themen der Berufsorientierung, Berufswahl und Details zu den Berufsausbildungen. Es ist frei und kostenlos für jeden nutzbar.

Potenzialanalyse / AC (Assessment Center)

Potenzialanalysen / Assessment Center helfen im Rahmen der Berufsorientierung, die Potenziale von Schülerinnen und Schülern zu ermitteln, die für eine individuelle Förderung und für eine spätere Ausbildung relevant sind. In Praxissimulationen erfahren die Schülerinnen und Schüler, in welchen Arbeitssituationen sie zu den besten Ergebnissen gelangen. 

BAFöG (Bundesausbildungsförderungsgesetz)

Alle jungen Menschen sollen die Möglichkeit haben, unabhängig von ihrer sozialen und wirtschaftlichen Situation eine Ausbildung zu absolvieren, die ihren Fähigkeiten und Interessen entspricht.

Dafür gibt es Leistungen nach dem "Bundesausbildungsförderungsgesetz", kurz BAföG. Hiermit können junge Erwachsene das Studium an Hochschulen und den Besuch anderer weiterführender Bildungsstätten finanzieren, wenn ein Anspruch auf die Leistung besteht. Diese ist zu beantragen.

Coaching

Jugendliche benötigen in der Phase der Berufsorientierung und des Wechsels in die berufsbildenden Schulen Rat und Unterstützung, um für ihre berufliche Zukunft Entscheidungen zu treffen. Externe sachkompetente Personen  (Coaches) überlegen gemeinsam mit den Jugendlichen, wie deren berufliche Zukunft aussehen kann und planen die notwendigen Schritte.

Berufsfelderprobung

Die Berufsfelderprobung ist ein Bestandteil der durchgeführten Potenzialanalysen oder Assessments. In ausgewählten Berufsfeldern werden komplexe fachliche und methodische Anforderungen erfahrbar gemacht.

BAB (Berufsausbildungsbeihilfe)

Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) wird während einer Berufsausbildung sowie während einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme einschließlich der Vorbereitung auf den nachträglichen Erwerb des Hauptschulabschlusses oder eines gleichwertigen Schulabschlusses geleistet. Auszubildende können Berufsausbildungsbeihilfe erhalten, wenn sie während der Berufsausbildung nicht bei den Eltern wohnen.

BaE (Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen)

Im Rahmen einer BaE können lernbeeinträchtigte oder sozial benachteiligte Jugendliche, die besondere Hilfe zum erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung benötigen, einen Berufsabschluss erwerben. Die Ausbildung erfolgt bei einem Träger - also "außerbetrieblich".

BerEb (Berufseinstiegsbegleiter)

Berufseinstiegsbegleitung ist für "förderungsbedürftige" Jugendliche konzipiert, die Unterstützung beim Übergang von der allgemein bildenden Schule in die berufliche Ausbildung benötigen. Durch gezielte Förderangebote soll der Erwerb des Schulabschlusses und der Einstieg in das Berufsleben erleichtert und gefestigt werden.

BEK (Berufseingangsklasse)

Die Berufseingangsklassen nehmen berufsschulpflichtige Jugendliche auf, die sich nach Verlassen der allgemeinbildenden Schule oder Förderschule in keinem anderen Ausbildungsgang oder in keiner Bildungsmaßnahme befinden. In der Berufseingangsklasse erhalten die Jugendlichen einen bis zwei Tage in der Woche Berufsschulunterricht.

AvJ (Ausbildungsvorbereitendes Jahr)

Ein AVJ bietet jungen Menschen, die am Ende ihrer Schulzeit keinen Hauptschul- oder einen als gleichwertig anerkannten Abschluss erreicht und auch keinen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz gefunden haben, die Möglichkeit, ein ausbildungsvorbereitendes Jahr (AVJ) zu absolvieren.

Der Unterricht in beruflichen und allgemeinen Fächern und der praktische Unterricht sollen dabei bei der Berufsfindung helfen und den Übergang in eine anschließende Ausbildung oder Berufstätigkeit erleichtern.

abH (Ausbildungsbegleitende Hilfen)

Erfahrene Lehrkräfte aus allen Fachbereichen und sozialpädagogische Unterstützung stehen für alle Herausforderungen der Ausbildung zur Verfügung.

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